Wäre es nicht schön, wenn man seine Haustür nicht abschließen müsste? In einigen Teilen Kanadas, Österreichs, aber auch in Bayern ist das möglich. Hier in Deutschland verbarrikadieren die meisten Menschen ihre Türen lieber mit mehr, als mit weniger Verschlusstechniken. Da die Einbruchsrate Jahr für Jahr ansteigt, kann man es niemandem verdenken. Einbrecher beobachten ihre Opfer meist für mehrere Tage, um den optimalen Zeitpunkt des Einbruchs zu ermitteln. Wenn ein Haus z.B. Samstagabends regelmäßig komplett leer steht, wird sich der Einbrecher diesen Tag für ein Eindringen aussuchen. Er verwendet dabei verschiedene Aufsperrwerkzeuge, wie einen Lockpick, Elektropick oder Multipick.
Manche Einbrecher warten jedoch grade darauf, dass jemand zu Hause ist und verschaffen sich durch listige Tricks Zutritt zur Wohnung. Diese Art von Einbrecher schreckt auch nicht vor Gewalt zurück. Meist sucht sie sich z.B. Rentner, die sich nicht mehr so gut wehren können. Dann klingelt der Einbrecher an der Tür und gibt sich als Handwerker aus. Der gutgläube Senior lässt ihn herein und in einem Moment der Unachtsamkeit schlägt der Dieb sein Opfer bewusstlos. Dann schnappt er sich die Wertsachen und verschwindet schnell wieder. Oft trägt diese Art von Einbrecher eine Verkleidung.
Es muss dabei nicht immer zur Gewalt kommen. Manche Einbrechen tun dann so, als würden sie etwas reparieren und warten, bis sich der Rentner wieder in seine aktuelle Tätigkeit vertieft hat. Dann stecken sie unauffällig die Diebesbeute in ihren Handwerkskoffer. Oft wird der Diebstahl erst Wochen später bemerkt.