Der Begriff Aufsperrtechnik beschreibt ein Verfahren mit dem Schlösser ohne dazugehörigen Schlüssel geöffnet werden können
Zwei Möglichkeiten gibt es hierfür – zum einen das Zerstörungsverfahren und zum anderen das zerstörungsfreie Verfahren.
Zum Zerstörungsverfahren gehört die Aufsperrtechnik mittels Sprengstoff – das geht natürlich schnell, ist aber erstens nicht leise und zweitens nur für die Kriminaltechniker der Bundespolizei geeignet. Denn nur diese hat die Erlaubnis, mit Sprengstoffen zu arbeiten. Ohne Sprengstoff gehts natürlich auch mit der Thermolanze
Das zerstörungsfreie Verfahren wird eingesetzt, um die Tür mit Werkzeugen zu öffnen, beispielsweise mit dem guten alten Dietrich. Hier gab es in den letzten Jahrzehnten viele Neuerungen – auch und vor allem weil man immer häufiger mit Sicherheitsschlössern zu tun hat. Neben dem richtigen Werkzeug bedarf es vor allem der entsprechenden Fingerfertigkeit, um eine Türe ohne Beschädigungen zu öffnen. Hier sind vor allem Schlüsseldienste und Sicherheitsfirmen der richtige professionelle Ansprechpartner.
Es gibt eine Reihe an Angeboten die mit Luftdruck, mechanischen Werkzeugen oder Elektronik arbeiten. Alle Möglichkeiten haben ihre Vor- und Nachteile, man muss für sich selbst entscheiden, womit man am besten an das zu öffnende Schloss herangeht. Dies muss immer individuell entschieden werden – man sollte hier auch die Umstände vor Ort mit einbeziehen – ist ein Brand ausgebrochen, oder besteht anderweitig Gefahr für Einwohner hinter den zu öffnenden Türen?
Mit Hilfe der richtigen Aufsperrtechnik können auch versehentlich zugeschlagene Türen geöffnet werden, wenn beispielsweise der Schlüssel in der Wohnung liegt oder innen an der Türe steckt.
Um die richtigen Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, damit Türen nicht unbefugt geöffnet werden können, sind Detekteien qualifizierte Auskunftgeber. Sie beraten hinsichtlich Sicherheitstechnik den interessierten Wohnungs- oder Hauseigentümer.